Der ScreenBar ist die ultimative „Schreibtischlampe“ für diejenigen mit kleinen bis keinen Platz auf dem Schreibtisch oder mehreren Bildschirmen.

In der Kategorie „Verdammt, warum hat niemand eher daran gedacht?“ haben wir BenQs simple und doch beeindruckende ScreenBar „Schreibtischtaschenlampe.“ Es ist die ultimative Antwort für diejenigen mit wenig bis keinen Platz auf dem Schreibtisch.

Warum niemand eher daran gedacht hat, wir wissen es einfach nicht. Die ScreenBar besteht aus einer Reihe von LEDs in einem 18 Zoll (45,72cm) breiten Aluminiumrohr, dass einen Durchmesser von ungefähr ¾ Zoll (1,90cm) hat. Das Rohr befestigt sich an einer Gegenlager-Halterung, welches dann über Ihrem Bildschirm sitzt. Das gesamte Rohr rotiert einige wenige Grade und Sie können den Winkel ebenfalls wechseln, indem die Halterung auf dem Bildschirm ein bisschen bewegt wird.

Die Beleuchtung war relativ ausgeglichen und einfach einzustellen um auf den Bildschirm zu leuchten.

Wir haben die ScreenBar an einem älteren Dell 3008WFP Bildschirm befestigt. Es ist ein älterer 30 Zoll Bildschirm, der ebenfalls relativ dick ist, somit denken wir, dass die ScreenBar wahrscheinlich auf den meisten heutigen Bildschirmen funktionieren wird. Sie werden allerdings Ihre Webcam auf dem Bildschirm zur Seite schieben müssen.

Der Lichtausgang ist relativ direktional und erzeugt einen Streifen, welcher so gerichtet werden kann um vom Bildschirm wegzubleiben und nur Ihren Schreibtisch und Tastatur zu beleuchten. Obwohl die Lichtqualität direktional sehr relativ ist und ohne jegliche bemerkbare Stellen.

Die ScreenBar wird vollständig über USB angetrieben und wir maßen ihren Verbrauch bei nur unter 4,5 Watt auf maximaler Helligkeit. Die USB Energie ist auch ziemlich clever, da Sie keine Steckdose opfern müssen und die Lampe sich einschaltet, wenn das Gerät hochfährt (Mehr dazu später.)

BenQ schließt ein 60 Zoll (152,40cm) USB-A-to-Micro-USB Kabel im Packet. Das wird mit den meisten Einstellungen funktionieren, falls Sie aber versuchen es über dem Boden zu Ihrem Schreibtisch zu schlängeln, ist es zu kurz. Die meisten von uns werden es mit dem Bildschirm ausschalten oder mit All-In-One Ports, denken wir.

Die Lichtfunktion vier Touch Steuerung oben: Eine Einschalttaste, eine Auto-Helligkeitsfunktion, Helligkeitssteuerung und Farbtemperatursteuerung. Die Helligkeit variiert zwischen einer dezenten maximalen Ausgabe von 320 Lumen und einer niedrigen, die hervorragend nachts funktioniert.

Wir vermuten, dass das Licht Abtastung oder Puls nutzt, um die wahrgenommene Helligkeit zu variieren, wie die meisten LEDs, wir konnten es aber nicht erkennen. Die Sony Kamera die wir nutzten um Fotos zu schießen, erfasste keine Abtastungen in einem Bereich, den es erkennen konnte (die Kamera ist besonders empfindlich gegenüber niedrigen Frequenzen PWN, die Augenbelastung verursachen können.) Also, welche Methode BenQ auch immer nutzt, es scheint sehr effektiv zu sein.

Vier Touch-Sensitive Tasten sind auf der oberen Seite des Screenbars und lassen Sie die Farbtemperatur und Helligkeit einstellen, sowie eine automatische Einstellung und Energie auswählen.

Die Farbtemperatur kann zwischen einer sehr „kalten“ oder blauen, 6500K und einer relativ warmen 2700K variiert werden. Die ScreenBar macht dies, durch die Nutzung von sehr warm getönten LEDs, die neben die Standard LEDs montiert sind. Wenn es mit seinen wärmsten 2700K eingestellt ist, werden die blaueren LEDs so ziemlich ausgeschaltet, somit können Sie ebenfalls weniger Licht auf der wärmsten Einstellung erhalten. Das ist wahrscheinlich ok, auch wenn die meisten die warme Einstellungen für den späteren Verlauf des Tages nutzen werden. Einstellungen zwischen der warmen und der kalten mischen die beiden LEDs für die Temperatur die Sie möchten.

Die BenQ ScreenBar mischt warm getönte LEDs und kühlere LEDs.

Die LEDs selbst werden bei „höher als 80“ auf dem Farbwiedergabeindex bewertet. Das ist ziemlich Standard für die heutigen LEDs. Die meisten „High CRI“ LEDs – welche Licht näher an das vollständige Spektrum einer weißglühenden Lampe wiedergeben – drücken in die hohen 90er. Das könnte Lichttemperaturliebhaber enttäuschen, besonders wenn Sie den Preis der ScreenBar berücksichtigen, für normale Leute ist das aber gut.

Die automatische Helligkeitstaste steuert die Ausgabe gestützt auf einem Fotosensor der direkt auf der oberen Seite der Leiste befestigt ist. Automatisiert ist es ein bisschen hell unserer Meinung nach, was aber wirklich enttäuschend ist, ist dass der automatische Modus nicht Ihre manuell ausgewählten Farbtemperatureinstellungen integriert. Im großartigen Schema von Dingen, ist es kein Deal Breaker, sie sollten es aber wissen.

Wir sollten ebenfalls sagen, dass während wir denken, dass die meisten Leute es mit Ihrem PC oder mit Ihrem USB Ports am Bildschirm nutzen werden, es ein Problem sein könnte, wenn es das einzige Licht in einem Raum sein wird. Wenn Sie Ihren PC einmal in den Ruhemodus gesetzt haben, wird das Licht ausgehen und Sie in die Dunkelheit stürzen. (Es sollte bemerkt werden, dass die Screenbar seine letzten Einstellungen „speichert“ selbst wenn der Strom ausfällt.)

Die Energie wird bei weniger als 5 Watt eingestuft, was stimmte, wie wir in den Tests herausfanden.

Mit diesem Vorbehalt beiseite, ist die ScreenBar eine dummerweise brillante Lösung für diejenigen mit eingeschränktem Platz auf dem Schreibtisch. Sicher können Sie LED Streifen zusammen mit der unteren Seite Ihres Bildschirms hacken oder eines dieser erbärmlichen Portwände nutzen, solche Lösungen sehen aber im Vergleich zu der Effektivität der ScreenBar blass aus.

Die einzige Sache, welche die ScreenBar besser machen könnte, wäre ein Modus, dass die heutige Gaming-Mode ehrt: RGB. Ich meine nicht die hundertprozentige Las Vegas Behandlung, aber ein paar niedrigleuchtende „Gaming Modi“, wie etwa rot oder grün wären cool. Das ist aber nur nach der Kirsche auf der Sahnetorte zu fragen.

Die einzige Sache, die Ihnen wahrscheinlich den Wind aus den Segeln nimmt ist der Preis von 99$. Wenn Sie die ScreenBar einfach nur als eine Stange LEDs sehen, das könnte ziemlich happig aussehen. Wenn Sie aber das Genie dieser sehr praktischen Lösung wertschätzen können, sieht dieser Preis nur leicht aufgepumpt aus. Wir sind verknallt.

Die ScreenBar ist teuer aber relativ raffiniert. Seine Hauptnachteile sind, dass es teuer ist, und dass es die meisten Webcams blockiert.